Privathaftpflicht

Nicht jeder hat eine Private Haftpflichtversicherung.

Eigentlich komisch, denn bereits ein falscher Schritt auf die Fahrbahn kann das finanzielle Aus bedeuten.

Wer Leben, Körper, Gesundheit, Eigentum oder ein sonstiges Recht eines Dritten verletzt,

ist zum Schadensersatz verpflichtet – so das deutsche Gesetz.

Einzelheiten zur Privathaftpflichtversicherung

Wer braucht eine Privathaftpflichtversicherung?

Jeder!

Wer ist versichert?

Versichert sind Sie als Versicherungsnehmer. In den Familientarifen sind Ehepartner und Kinder automatisch mitversichert. Viele Versicherungen schließen ebenfalls den Lebenspartner mit ein, sobald dieser beim Versicherungsnehmer polizeilich gemeldet ist oder dem Versicherer im Vorfeld genannt wurde.

Bei Kindern ist es egal, ob es die leiblichen, adoptiv- oder Stiefkinder sind.

Vorsicht: Single-Policen gelten meist tatsächlich nur für den Versicherungsnehmer.

Was ist versichert?

Die private Haftpflichtversicherung macht mehr als Sie womöglich denken.
Im ersten Schritt prüft sie, ob die Schadenersatzforderung überhaupt gerechtfertigt ist.
Sofern dies der Fall ist, zahlt sie den Schaden. Ist es nicht der Fall verteidigt sie Ihre Haftpflichtversicherung, wenn nötig, auch vor Gericht (passiver Rechtsschutz).

 

Versichert sind grundsätzlich Personen- und Sachschäden. In der Regel auch Mietsachschäden und Vermögensschäden (z.B. 20.000,00 €) mit geringeren Summen automatisch mit abgedeckt.

Kann ich den Schutz noch sinnvoll erweitern?

Es gibt prinzipiell drei Ergänzungen, die man auch für wenig Geld „hinzubuchen“ kann. In manchen Tarifen wird der eine oder andere Punkt gegebenenfalls auch automatisch versichert sein.

1. Deliktunfähige Kinder. Kinder unter 7 (im Straßenverkehr auch ältere Kinder) sind laut Gesetz für Schäden, die sie verursachen, nicht haftbar zu machen. Das bedeutet aber nicht, dass keine Schäden passieren können.

2. Schlüsselverlust. Wenn Sie fremde Schlüssel besitzen, also von der Arbeit oder Ihr Hausschlüssel zu einem Mehrfamilienhaus gehört, haften Sie, falls Sie ihn verlieren, z.B. für das Austauschen der Schließanlage – je nach Größe wird das sehr schnell sehr teuer.

 

3. Angenommen jemand fügt Ihnen einen Schaden zu, aber dieser jemand ist nicht mehr aufzufinden oder hat weder die finanziellen Mittel noch die nötige Haftpflichtversicherung, um Ihren Schaden zu beseitigen. Sie bleiben auf dem Schaden sitzen. Aber nicht mit diesem Zusatz! Er ist auch, anders als die anderen beiden, für wirklich jeden ein absolutes Muss.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Die Deckungssummen können Sie mehr oder weniger frei wählen, wobei die meisten Versicherer von sich aus schon ziemlich hohe Summen anbieten. Von 1 Mio. bis 50 Mio. ist das Angebot der Versicherer gefächert. Eine niedriger gewählte Deckungssumme scheint auf den ersten Blick ausreichend.

 

Sie sollten allerdings eins bedenken: Die private Haftpflichtversicherung befreit Sie nicht von einer Schadensersatzforderung. Wer eine Person schädigt, sodass diese zum Pflegefall wird, so zahlt die Versicherung die vereinbarte Summe oder solange bis diese ausgeschöpft ist. Danach haften Sie mit Ihrem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe. Der Beitragsunterschied zwischen einer 10Mio Deckungssumme und einer die 50Mio beträgt ist eigentlich auch völlig zu ignorieren.

Wenn Kinder heiraten und bis dahin bei den Eltern mitversichert waren, müssen sie dann eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen.

Oftmals sind die Kinder auch über das 18te Lebensjahr bei den Eltern mitversichert, sofern sie sich in einer Ausbildung oder im Studium befinden. Wird aber der erste Beruf ergriffen, ist in jedem Fall ein eigenständiger Vertrag fällig.

Tipp: Viele Anbieter bieten die Mitversicherung von Kindern auch über die erste Ausbildung hinaus an. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, fragen Sie lieber bei Ihrer Versicherung nach.

Wie bei jeder Haftpflichtversicherung sind vorsätzlich, d.h. mit Absicht herbeigeführte Schäden nicht versichert. Ein Schaden ist auch nicht versichert, wenn er bei mitversicherten Personen entsteht. So zahlt die Privathaftpflichtversicherung nicht, wenn das Kind den Computer vom Papa kaputt macht. Wobei es auf dem Markt einige wenige Ausnahmen hierfür gibt.

 

Eigenschäden sind prinzipiell nicht versichert und entsprechen ja auch überhaupt nicht der Natur dieses Vertrags. Wenn Sie sich also selbst verletzten oder Ihr Eigentum beschädigen, können Sie nicht auf die private Haftpflichtversicherung hoffen.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Die Deckungssummen können Sie mehr oder weniger frei wählen, wobei die meisten Versicherer von sich aus schon ziemlich hohe Summen anbieten. Von 1 Mio. bis 50 Mio. ist das Angebot der Versicherer gefächert. Eine niedriger gewählte Deckungssumme scheint auf den ersten Blick ausreichend.

 

Sie sollten allerdings eins bedenken: Die private Haftpflichtversicherung befreit Sie nicht von einer Schadensersatzforderung. Wer eine Person schädigt, sodass diese zum Pflegefall wird, so zahlt die Versicherung die vereinbarte Summe oder solange bis diese ausgeschöpft ist. Danach haften Sie mit Ihrem Privatvermögen in unbegrenzter Höhe. Der Beitragsunterschied zwischen einer 10Mio Deckungssumme und einer die 50Mio beträgt ist eigentlich auch völlig zu ignorieren.

Wenn Kinder heiraten und bis dahin bei den Eltern mitversichert waren, müssen sie dann eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen.

Oftmals sind die Kinder auch über das 18te Lebensjahr bei den Eltern mitversichert, sofern sie sich in einer Ausbildung oder im Studium befinden. Wird aber der erste Beruf ergriffen, ist in jedem Fall ein eigenständiger Vertrag fällig.

Tipp: Viele Anbieter bieten die Mitversicherung von Kindern auch über die erste Ausbildung hinaus an. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, fragen Sie lieber bei Ihrer Versicherung nach.

Wie bei jeder Haftpflichtversicherung sind vorsätzlich, d.h. mit Absicht herbeigeführte Schäden nicht versichert. Ein Schaden ist auch nicht versichert, wenn er bei mitversicherten Personen entsteht. So zahlt die Privathaftpflichtversicherung nicht, wenn das Kind den Computer vom Papa kaputt macht. Wobei es auf dem Markt einige wenige Ausnahmen hierfür gibt.

 

Eigenschäden sind prinzipiell nicht versichert und entsprechen ja auch überhaupt nicht der Natur dieses Vertrags. Wenn Sie sich also selbst verletzten oder Ihr Eigentum beschädigen, können Sie nicht auf die private Haftpflichtversicherung hoffen.